Home News Rathgeber-Society Neue CD mit Musik zweier Rhöner Klosterkomponisten im Label Spektral erschienen Friday, 15 December 2017

Neue CD mit Musik zweier Rhöner Klosterkomponisten im Label Spektral erschienen PDF Print E-mail
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CD Freiburger Kirchenmusik des 18. JahrhundertsIm Label Spektral ist unter dem Titel "Freiburger Kirchenmusik des 18. Jahrhunderts - Ausgewählte Werke für Soli, Orchester und Orgel von Freiburger Komponisten des 18. Jahrhunderts" eine neue CD u.a. mit Werken der beiden Rhöner Augustinereremiten P. Felix Gaß (1715-1752) und P. Alexius Johann (1753-1826) erschienen. Die CD enthält neben 3 Arien von P. Felix Gaß und dem Requiem zum Tod der Kaiserin Maria Theresia von P. Alexius Johann Werke von F.A. Maichelbeck (1702-1750), M. Gerbert (1720-1793), J.K. Müller (1743-1804) und C. Reindl (1738-1799).

Freiburgs kirchenmusikalische Tradition des 18. Jahrhunderts ist reich an bislang kaum beachteten Kostbarkeiten. Als versierter Kenner der umfangreichen Quellen hat Dr. Raimund Hug ein repräsentatives Programm zusammengestellt, das Zeugnis gibt vom musikalischen Leben an den Kirchen Freiburgs in jener Zeit. Viele der hier zu hörenden Stücke sind Ersteinspielungen.

Die Ausführenden sind Klemens Schnorr (Orgel) sowie das Ensemble Cantus et Musica Freiburg unter Leitung von Dr. Raimund Hug. Die CD beinhaltet ein 72-seitiges Booklet und kann im Tonträgerhandel, auch bei Saturn- und Media-Märkten sowie natürlich auch online über Amazon oder jpc erworben werden.

P. Felix Gaß wurde am 8. August 1715 in Bad Neustadt a.d.Saale als erstes Kind den Eheleuten Johannes und Susanna Margaretha Gaß, geborene Hundertpfundt, geboren und auf den Namen Georg Anton getauft. Sein Vater Johannes Gaß war Angestellter des Hochstiftamts in Neustadt. Gaß starb am 20. Februar 1752 im Alter von nur 36 Jahren an einem Lungenkatarrh, der zur Erstickung führte. Alle Quellen bezeichnen ihn als einen hervorragenden Organisten und gefeierten Komponisten. Außerdem war er ein religiöser und tiefgläubiger Mensch. Der Münnerstädter Prior schreibt über ihn: "Seine musikalischen Fähigkeiten im Orgelspiel waren gründlich ausgebildet und er als vorzüglicher Organist bekannt. Er wurde leider im blühenden Mannesalter dem Musikchor auf Erden entrissen und dem Musikchor im Himmel als heiliger Sänger auf ewig beigesellt." Von P. Felix Gaß enthält die CD drei Arien für Orgel (Aria 2 in G-Dur, Aria 9 in B-Dur und Aria 17 in Es-Dur).

Der Augustinereremit P. Alexius Johann wurde am 1. November 1753 in Steinach als Johannes Nikolaus Johann den Eheleuten Michael und Anna Johann geboren. In den Jahren 1769 bis 1773 studierte er am Augustinergymnasium in Münnerstadt und war dort zeitweise Organist, Consultor bzw. Präfekt der Schülersodalität. P. Alexius Johann verstarb am 28. Februar 1826 in Mainz. Von P. Alexius Johann enthält die CD das Requiem zum Tod der Kaiserin Maria Theresia. P. Alexius durfte im Auftrag der Freiburger Behörden, da er sein theologisches Studium in Freiburg absolvierte und als ein erfahrener Komponist und Organist galt, sein selbst komponiertes Requiem bei den Exequien für die am 29. November 1780 verstorbene Kaiserin Maria Theresia im Freiburger Münster dirigieren. Es soll dort "mit jubelndem Beifall" aufgenommen worden sein. P. Alexius Johann wurde vor allem als Erbauer astronomischer Uhren bekannt. In einem Nachruf hieß es: "Er lebte in stiller Zurückgezogenheit der Kunst und den Wissenschaften und brachte Werke hervor, die selbst spät noch die Nachwelt bewundern wird".

Last Updated on Wednesday, 09 September 2015 15:34
 

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