
Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) ist wohl der bedeutendste und bekannteste mainfränkische Komponist, der als genialster und produktivster Kleinmeister des Barocks unter den zahlreichen Klosterkomponisten seiner Zeit gilt.
Wir wünschen Ihnen auf den folgenden Seiten viel Spaß und vielleicht auch neue Erkenntnisse,
Ihre Int. Valentin-Rathgeber-Gesellschaft e.V.
Im Rahmen zweier fulminanter Konzerte in der Ritterkapelle Haßfurt (20.06.2026) und der Laurentiuskirche Ebern (21.06.2026) erlebten die Zuhörer eine musikalische Rarität: Der Hymnus „Ut queant laxis“ sowie das Offertorium „Reges videbunt“ von Johann Valentin Rathgeber erklangen mit großer Wahrscheinlichkeit zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahrhunderten wieder. Beide Stücke wurden von Rathgeber eigens zum Hochfest der Geburt Johannes des Täufers komponiert.
Unter der Leitung von Dekanatskantor Wolfgang Schneider meisterten der Chor St. Kilian Haßfurt und der Laurentiuschor Ebern die anspruchsvollen Werke mit beeindruckendem stimmlichen Können. Ein besonderer Höhepunkt des Rathgeber-Schwerpunkts war das Werk „Ave maris stella“, das von Sopranistin Ingrid Peppel in absoluter Perfektion vorgetragen wurde.
Mit feinem Humor und großer musikalischer Spielfreude präsentierte die Internationale Valentin-Rathgeber-Gesellschaft Oberelsbach e.V. mit Susanne Gaß (Sopran), Barbara und Helena Bieber (Violine) sowie Berthold Gaß (Klavier) am 05.10.2025 im Valentin-Rathgeber-Haus in Oberelsbach ihr Programm „Alleweil ein wenig lustig“. Im Mittelpunkt standen Lieder aus dem „Ohren-vergnügenden und Gemüth-ergötzenden Tafel-Confect“ des Oberelsbacher Barockkomponisten Johann Valentin Rathgeber (1682–1750) – ergänzt durch heitere Stücke seines Zeitgenossen Johann Caspar Seyfert.
Das eröffnende Concerto Nr. 9 in C-Dur aus Opus 6 setzte mit seiner festlichen Strahlkraft und rhythmischen Lebendigkeit den Ton für den Abend. Danach führte das Mottolied des Abends „Alleweil ein wenig lustig“ charmant in Rathgebers musikalische Welt ein, in der Witz und Lebensfreude stets mit barocker Eleganz verbunden sind.
Im Jahr 2025 jährt sich der Todestag des bedeutenden Rhöner Barockkomponisten und Banzer Benediktinermönchs Johann Valentin Rathgeber zum 275. Mal. Rathgeber, geboren am 3. April 1682 in Oberelsbach, verstarb nach längerer Krankheit am 2. Juni 1750 im Kloster Banz und wurde in der dortigen Gruft beigesetzt. Anlässlich des Todestages fand vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2025 ein festliches Veranstaltungswochenende in Oberelsbach statt, mit dem die Internationale Valentin-Rathgeber-Gesellschaft e.V. das Leben, das Werk und die Bedeutung dieses vielseitigen Musikers und größten Sohnes der Marktgemeinde Oberelsbach würdigte.
Im Jahr 2025 jährt sich der Todestag des bedeutenden Rhöner Barockkomponisten und Banzer Benediktinermönchs Johann Valentin Rathgeber zum 275. Mal. Rathgeber, geboren am 3. April 1682 in Oberelsbach, verstarb nach längerer Krankheit am 2. Juni 1750 im Kloster Banz und wurde in der dortigen Gruft beigesetzt. Anlässlich des Todestages findet vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2025 ein festliches Jubiläumswochenende in Oberelsbach statt, mit dem die Internationale Valentin-Rathgeber-Gesellschaft e.V. das Leben, das Werk und die Bedeutung dieses vielseitigen Musikers und größten Sohnes der Marktgemeinde Oberelsbach würdigt.
Im Rahmen des Festwochenendes sind einige der bedeutendsten Werke Rathgebers in ihrer vollen Schönheit zu erleben. Vom feierlichen Klang seiner Messen bis zu den lebendigen, fast tänzerischen Elementen seiner weltlichen Kompositionen bietet das Wochenende eine Reise durch die klangliche Welt des Barock – und wird uns daran erinnern, wie Rathgebers Musik auch heute noch die Seele berührt.

Die Internationale Valentin-Rathgeber-Gesellschaft Oberelsbach e.V. trauert um ihr Ehrenmitglied Erhard Nowak, der am 7. April 2025 in Bad Neustadt a.d.Saale im Alter von 89 Jahren von uns gegangen ist. Leider war es ihm damit nicht mehr vergönnt, an den Feierlichkeiten zum diesjährigen 275. Todestag Johann Valentin Rathgebers vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 teilzunehmen.
Erhard Nowak wurde am 7. Juni 1935 in Marienbad geboren. In zahlreichen Publikationen hat er sich seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts nachhaltig mit dem Leben und der Musik des Oberelsbacher Barockkomponisten Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) auseinandergesetzt und durch seinen unermüdlichen Einsatz wesentlich dazu beigetragen, dass Rathgeber in seiner Rhöner Heimat wieder bekannt wurde. Gleichzeitig publizierte und arrangierte Herr Nowak nach und nach verschiedene Rathgeber-Werke und brachte in zahlreichen Veranstaltungen die Musik des Rhöner Komponisten einem breiten Publikum nahe. Er beeinflusste auf diese Weise entscheidend die Rezeption Rathgebers in dessen Rhöner Heimat.
Erhard Nowak wurde im Jahr 2002 von der Internationalen Valentin-Rathgeber-Gesellschaft e.V. für seine vielfältigen Verdienste um die Erforschung und Verbreitung des Werkes und Lebens des Rhöner Komponisten Johann Valentin Rathgeber zum Ehrenmitglied ernannt. Er war zudem Mitglied des Stiftungsvorstands der Valentin-Rathgeber-Stiftung.
Lieber komponieren als beten? So sieht es aus, wenn man sich mit der Lebensgeschichte von Valentin Rathgeber beschäftigt. Der komponierende Mönch aus Oberelsbach in Unterfranken soll aus seinem Kloster geflohen sein. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. (Quelle: BR-Klassik)
Der Bayerische Rundkfunk würdigte die "Spuren" Valentin Rathgebers am 10.12.2024 in einem Beitrag von Johann Jahn. Der Beitrag kann auf der Internetseite des Bayerischen Runkfunks - BR-Klassik nachgehört bzw. nachgelesen werden.
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Hier finden Sie verschiedene Einspielungen mit Marienwerken ...